Kinesiologie

Der Begriff Kinesiologie leitet sich von den altgriechischen Begriffen „kinesis“ und „logos“ ab und bedeutet: Die Lehre von der Bewegung

 

Eine Grundvoraussetzung für Leben ist die Bewegung. Angefangen vom Bewegungsapparat, über das Blut, die Gedanken, die Energie z.B. im Nervensystem  oder in den Energieleitbahnen des Körpers, im Verdauungstrakt  und in vielen anderen Bereichen, finden wir Bewegung.

In der begleitenden Kinesiologie sind wir beratend tätig und unterstützen den Menschen dabei, sein Potenzial zu entdecken und besser ausschöpfen zu können. Dabei ist es egal, wie alt ein Klient ist, oder in welchem beruflichen, privaten, schulischen oder sportlichen Umfeld die Herausforderung liegt. Gemeinsam mit dem Klienten suchen wir die Ebene, auf welcher die Sehnsucht nach Balance zu finden ist. So werden der Klient und seine ihm innewohnende Weisheit mit einbezogen und aktiv am Prozess oder an der Balance, wie es „kinesiologisch“ heißt,  beteiligt.

 

Die Ursprünge der Kinesiologie

In den 1930er Jahren entdeckte der amerikanische Chiropraktiker Dr. Terence Benett die sog. neurovaskulären Punkte, das sind Punkte, die die Blutzirkulation beeinflussen.

Später, in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, fand der  amerikanische Osteopath Dr. Frank Chapman die lymphatischen Punkte, sie beeinflussen die Muskelfunktionen des Körpers. 

Der Chiropraktiker Dr. George Goodhaert  entwickelte den Muskeltest, indem er den Zusammenhang zwischen den Muskeln und den physischen und psychischen Vorgängen im Körper erkannte.

In den 1970er Jahre entdeckte Dr. John F. Thie wie die Stärkung der Muskeln auch die Meridiane, also die Energieleitbahnen des Körpers, stärkt. Somit hat er die Verbindung zwischen Ost und West hergestellt, und auch die 3000 Jahre alte chinesische Energielehre mit ihrem Wissen über die Energie-Leitbahnen und Wandlungsphasen in die Kinesiologie eingebracht. 

 

Aus diesem Wissen heraus sind verschieden Richtungen der Kinesiologie entstanden, z.B. 

Dr. Paul Dennison entwickelte das Brain Gym® und die Edu-Kinestetik,  das sind pädagogische Fachrichtungen.

Dr. John F. Thie entwickelte das  „Touch for Health”.

Gordon Stokes und Daniel Whitesite entwickelten das „Three in One“- Konzept, eine psychologische Richtung, die sich mit dem System  Körper, Geist und Seele befasst.

Renate Wennekes entwickelte die Entwicklungskinesiologie und das kinesiologische Selbsthilfe-System „Mein Körper und ich“.

Kinesiotaping

Das Kinesiotaping stammt aus Japan und wurde 1973 vom Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt.

 

Die klassischen „unelastischen“ Tapes dienen der Ruhigstellung und als Stütze von Gelenken. Die Kinesiotapes ermöglichen die  Beweglichkeit und geben den Gelenken  trotzdem Halt. Sie fördern die natürliche Heilung des Körpers und unterstützen den Energie- und Lymphfluss. Je nach Anlage werden dabei auch spezielle Akupressurpunkte oder Meridiane angesprochen. Mittlerweile gibt es sogar das emotional Taping, das bei verschiedene Problemen und verweilen in Emotionen hilfreich sein kann. In meinen Kursen erfahren Sie die Grundlagen zum Tapen, welche Bedeutung die Farben haben, wie ein Tape angelegt wird und vieles mehr in Theorie und Praxis.